Köln, 30. November 2020 – die beymeister in Köln-Mülheim weisen in diesen Tagen intensiv auf sich und ihre bedrohte Zukunftsperspekte hin. Wunderwerke verstärkt ihren Hilferuf.

Wer "trägt" beymeister, zu wem gehört beymeister?

Auf der Liste der Wunderwerke in den letzten fünf Jahren am öftesten gestelltesten Fragen taucht die Frage nach der Trägerschaft beymeisters in den Top 5 auf. Und was oftmals etwas verschnörkelt als "Trägerschaft" angefragt wird, ist letztlich ungefähr die selbe Frage, wie sie zur Zeit der Corona-Pandemie mit Blick aufs Pflegepersonal auf Intensivstationen ebenfalls gestellt wird: Wer finanziert dies und wem ist es wie viel wert?

beymeisters Arbeit ist bis Ende 2021 gesichert. Hinter dem Datum 31.12.2021 tut sich aber ein großes Fragezeichen auf. Die Verantwortlichen beymeisters schreiben hierzu:

Nicht immer, wenn viele Gutes wollen, führt das auch zum Guten. Zumindest nicht zwangsläufig, und für uns sieht es im Moment nicht gut aus. Denn wir haben derzeit nur noch ein Jahr. Nicht, weil uns die Unterstützung vor Ort fehlen würde. Im Gegenteil. Die beymeister*innen haben unendlich viel getan, um uns zu unterstützen.

Dass es nicht gut aussieht, liegt auch nicht daran, dass die Menschen nicht sehen, dass die beymeister enormes Echo haben. Im Gegenteil. Die Medien haben deutschlandweit über uns berichtet, es gab Features im Deutschlandfund und im Mittagsmagazin, Berichte in zig Zeitungen und Radiobeiträgen. Nein, an der Reichweite liegt es wohl auch nicht, nicht am Echo „derer da draußen“. Nicht an Böswilligkeit und erst recht nicht an mangelndem Reformbedarf. Am Ende liegt es wohl am Geld. An Mittelverteilung. An Ressourcenfragen.

Und so stehen wir – mal wieder – auf der Kippe, und diesmal ernster als zuvor. Weil sich niemand so recht zuständig fühlt. Weil alle sagen: die anderen Ebenen sind jetzt am Zug. Und letztlich wohl, weil im System Kirche kein Platz gedacht ist für Initiativen, die nicht Gemeinde im klassischen Sinne sind, nicht übergemeindliche Arbeit, nicht Sonderpfarramt, die einfach durch die Ritzen fallen.

Darum brauchen wir jetzt Eure Hilfe. Ganz konkret. Diesmal nicht mit Geld (wobei…) – nein. Diesmal sorgt dafür, dass wir nicht durch die Ritzen fallen. Sorgt dafür, dass die Menschen hören, warum das sein muss. Die beymeisterei:

  • Warum die Kirche uns braucht.
  • Warum das Veedel uns braucht.
  • Warum Ihr uns braucht

Teilt Euch uns mit. Gerne mit Bild. Verleiht dem Aufbruch, der geschieht, ein Gesicht. Und ein Statement. Und einen Grund. Der lesbar ist, für den Ihr steht. Nehmt die Vorlagen, die Ihr hier als Download findet.

(Veröffentlicht am 26.11.2020 auf www.beymeister.de)

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